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<pre>War die Bundesliga-Tür für die Rautenträger eigentlich schon mit der späten Niederlage im Nord-Derby unwiderruflich zugeklappt, hätte es für ein Aufrechterhalten des Prinzips Hoffnung zwingend einen Sieg im jüngsten Sechs-Punkte-Spiel gebraucht.  <p> Gerade das für gewöhnlich gute Abschneiden in der Fuggerstadt gibt den Niedersachsen Hoffnung.  <p>  Das Lachen könnte auch Samstag-Gegner Werder Bremen vergehen. Denn die Norddeutschen wissen aus eigener Erfahrung, wie brutal eine München—Dienstreise enden kann. <p> Obwohl es in den letzten vier Runden immerhin zu sieben Zählern reichte, liegen die auf dem Relegationsplatz befindlichen Freiburger nur zwei Pünktchen zurück; zu allem Überfluss hat sich auch das in der tiefroten Zone verharrende Werder mittlerweile bis auf drei Punkte herangekämpft. <p>  Dabei ist es dem Tabellenstand geschuldet, dass eben jenes Damoklesschwert schon vor dem Anpfiff über den Gastgebern schwebt: Der Big-Point im Tabellenkeller fiel am vergangenen Wochenende schließlich den zuvor punktgleichen Niedersachsen aus Wolfsburg zu.  </pre>


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<pre>Die Städte Frankfurt am Main und Darmstadt liegen nicht nur geografisch gesehen in unmittelbarer Nachbarschaft. Auch in der Bundesliga-Tabelle rangieren die rivalisierenden Hessen-Klubs mittlerweile in nächster Nähe:  <p> Dazwischen gab es in acht Spielen sieben Niederlagen und es kamen erstmals Zweifel an Trainer Markus Gisdol auf. Doch jetzt wurde diese erst einmal im Keim erstickt.  <p>  Während sich die Augsburger verständlicherweise über den starken Auftritt freuten, hält die Leistungsexplosion für Tipper nur schwer zu kalkulierende Risiken bereit. Da sich diese einer schlüssigen Erklärung entzieht, droht das Niveau nun schon gegen Werder wieder am Boden sein. <p> Wenngleich die Münchner in der laufenden Saison daheim noch ungeschlagen sind, scheint doch zumindest die vage Hoffnung auf ein einträgliches Gastspiel nicht gänzlich aus der Luft gegriffen zu sein — schließlich schwächte sich der Höhenflug des Tabellenführers zuletzt sukzessive ab. <p>  Trotz dieser bemerkenswerten Konstanz hofften die Franken fast bis zuletzt darauf, ohne Umwege in die Bundesliga zurückzukehren. Mit einem Lauf von 18 ungeschlagenen Spielen trieb der Club die Konkurrenz aus Freiburg und Leipzig zwischenzeitlich vor sich her.  </pre> 


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<pre> Aufgrund dieses 2:1-Sieges liegen die Kölner in der Bundesliga nach elf Spieltagen auf Rang „Wir sind sehr, sehr glücklich“, strahlte FC-Coach Peter Stöger nach dem Sieg im 10Rhein-Derby.  <p> Auch beim vorjährigen Besuch am Main schrammten die Blau-Weißen angesichts eines zwischenzeitlichen 3:0-Vorsprungs nur haarscharf an einem Sieg vorbei; dass das vielleicht größte Spektakel der damaligen Hinrunde letztlich mit einem glamourösen 4:4 zu Ende ging, war — natürlich — in erster Linie auf Meier zurückzuführen, der den eigentlich hoffnungslosen Rückstand mit zwei Treffern in der 90. Minute doch noch egalisieren konnte.  <p>  Die Münchner mussten am Wochenende allerdings auf einige Stammspieler verzichten, da ein Magen-Darm-Virus sein Unwesen trieb. Während Thomas Müller sich wieder fit gemeldet hat, dürften Kapitän Philipp Lahm, David Alaba und Mats Hummels auch gegen Hertha fehlen. Douglas Costa fällt verletzungsbedingt ebenfalls aus. <p>  Unter Beachtung des dank der Auswärtsstärke hervorragenden Gesamteindrucks muss es sich aber freilich dennoch verbieten, den Hessen so etwas wie eine Krise anzudichten: Mit dem gegenwärtig bekleideten siebten Tabellenrang werden die ursprünglichen Vorgaben bei weitem übertroffen. <p>  Frankfurt im Fegefeuer – gerade mal drei Punkte fehlen dem hessischen Tabellenneunten derzeit auf den „Europapokal-Himmel“, nur noch sechs trennen ihn nach der vorösterlichen Schlappe in Dortmund (1:3) von der „Relegations-Hölle“.  </pre>


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<pre> Auch die Heimbilanz der SGE liest sich mit 4 Niederlagen und 3 Unentschieden nicht sonderlich gut. 2 der Heimniederlagen kassierte man jedoch gleich in den ersten beiden Heimspielen der Saison, womit man noch argumentieren könnte, dass dies kein aktueller Trend mehr ist.  <p> Nach dem Auseinanderfallen der Mannschaft bedeutete es auch nur einen schwachen Trost, dass die Niederlage gar keine maßgebliche Rolle mehr spielte: Gerade das zu beklagende Absinken in die völlige Bedeutungslosigkeit deutet schließlich auf die kaum noch überschaubare Größe der Probleme hin.   <p> Hielt die englische Pokal-Woche mit 1:2-Schlappen gegen Frankfurt und Darmstadt anfangs nur schlechte Nachrichten für die Roten bereit, wurde mit dem überraschenden Dreier beim Dino gerade noch der sich leise abzeichnende Aufwärtstrend der vergangenen Wochen gerettet. <p>  Dennoch trägt die sportliche Konsolidierung des Sport-Clubs insbesondere auf Reisen süße Früchte. Hatte es in den ersten vier Auswärtsspielen noch ausschließlich Niederlagen gesetzt, ist lediglich einer der letzten sechs Versuche verloren gegangen (2 Siege, 3 Unentschieden).  <p> „Wir arbeiten ruhig und konzentriert weiter, dann werden wir uns auch wieder belohnen. Es ist nicht nötig, in Panik zu verfallen“, versucht Trainer Bruno Labbadia indes zu beschwichtigen.  </pre>


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<pre> Da kommt es natürlich alles andere als gelegen, dass bei den Augsburgern aktuell zumindest die Defensivkräfte als Torschützen glänzen – allen voran Konstantinos Stafylidis (vier Saisontore) sowie das gegen Köln erfolgreiche Duo Paul Verhaegh (ebenfalls vier) und Martin Hinteregger (drei).  <p> Normalerweise sind Trainer, für die es in der Rückrunde der Vorsaison nicht optimal gelaufen ist, in der Rauswurf-Rangliste ganz oben zu finden – allerdings haben viele Klubs nach der Saison ihre verantwortlichen Coaches gewechselt.  <p>  „Wir haben wieder ein sehr gutes Spiel gemacht. Den Sieg haben wir uns richtig verdient.“ <p>  Frankfurt holte aus den letzten fünf Spieltagen mit vier Siegen und einem Remis 13 von 15 möglichen Punkten. Fast noch unglaublicher ist das Torverhältnis aus diesen Spielen: 16:3!  <p> Zum einen haben die Breisgauer mit dem fulminanten 3:0-Heimerfolg über RB Leipzig viel Selbstvertrauen getankt, während Düsseldorf zuletzt zwei Pleiten einstecken musste.  </pre>


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